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RÜNTAL - FRUTENHOF E.V.
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 1925 19501975 2000   

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Dies ist die historische Geschichte der SGi Grüntal - Frutenhof e.V. :
  Ehrenscheibe vom 13. September 1925 - 50 Meter Ehrenscheibe vom 31. Januar 1926 - 50 Meter Ehrenscheibe von 1926 - 100 Meter Ehrenscheibe vom 20. Juni 1926 Ehrenscheibe vom 30. Januar 1927 Urkunde vom 21. November 1926 aus Dornstetten Urkunde vom 9. September 1928 - Bronzene Schießauszeichnung - M.Haas Senior
  Die ersten schießsportlichen Aktivitäten wurden schon 1924 durch Urkunden und Ehrenscheiben überliefert.
Die organisierte Vereinstätigkeit wurde nach mündlicher Überlieferung im Jahre
1925 festgestellt.
In dieser Zeit gab es nur Kleinkaliberschützen und Stände auf 50 Meter Entfernung.
Das Vergleichsschießen mit anderen Vereinen fand in den Sommermonaten mit Dornstetten, Aach,
Klosterreichenbach, Durrweiler, Alpirsbach und Freudenstadt statt.
 

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten erste, zögerliche Anfänge einer Wiedergründung vorgenommen werden.
Der Schützenverein Grüntal-Frutenhof wurde am
22. November 1952 unter der Führung von Jakob Eisenbeis sen.
im Gasthaus "Zur Sonne" in Grüntal wieder ins Leben gerufen. Spontan sind 44 Mitglieder dem Verein beigetreten!
 
Die ersten schießsportlichen Veranstaltungen, mit neu entwickelten Luftgewehren, wurden in den Räumen von
Gastwirtschaften (Sonne in Grüntal, Hirsch in Frutenhof, Traube in Frutenhof) durchgeführt.
 
Der 1. Vorsitzende Jakob Eisenbeis sen. aus Grüntal, konnte nicht nur zahlreiche Aktive zu Rundenwettkämpfen und
Vergleichsschießen mit benachbarten Vereinen um sich scharen, sondern war selbst noch erfolgreicher Schütze,
organisierte die Vereinsausflüge und Schützenfeste.
 
Unter großen Bemühungen konnte ein Platz hinter der
Sommerhalde ausfindig gemacht werden, der für einen eigenen
KK-Stand geeignet war. In den Jahren
1953/54 wurde dann eifrig am ersten eigenen KK Schießstand gearbeitet.
So fand am
26. April 1954 das erste Vereinskönigsschießen auf dem neu erbauten 50 Meter-Stand statt.
1. Schützenkönig wurde Walter Stöhr aus Frutenhof.
 
Aus Haftungsgründen wurde
1954 beschlossen, den Verein beim Amtsgericht Freudenstadt als eingetragenen Verein
mit dem neuen Namen
"Schützengilde Grüntal-Frutenhof e.V." zu versehen.
 
   1965 Geschenk zum 40er aus Rielingshausen 1967 Marsch beim Schützenfest in Seebach 1968/69 Der Jugend als Vorbild - Neubau Schützenhaus 1969 Geschenk zum Neubau von Dr. Ruisinger  
  Bis 1967 konnte der enorm angewachsene LG Wettkampfbetrieb nur in Nebenzimmern von Gastwirtschaften
abgewickelt werden. Es wurde dann zwingend notwendig, eine neue, geeignete Schießanlage zu erstellen.
Um die finanzielle Grundlage zu schaffen, wurden
Schützenfeste mit Zelt veranstaltet.
 
1965 feierte der Verein sein 40 jähriges Jubiläum, das wiederum mit großem Schützenfest und Preisschießen
durchgeführt wurde. Dabei gab es auch Ehrungen für langjährige Mitglieder wie Georg Haas, David Müller,
Friedrich Hole, Fritz Müller, Johannes Hofer, Christian Stoll sen., David Hartmann,
Hermann Armbruster, Walter Stöhr, Jakob Eisenbeis und Friedrich Schleeh.
 
Bei der
Generalversammlung 1966 wurde der Beschluss gefasst, ein neues Schützenhaus auf dem Gelände des
KK-Schießstandes zu bauen. Vorstand Jakob Eisenbeis gab sein Amt nach 15 Jahren in jüngere Hände. Dabei wurde der
bisherige Kassier Eugen Gruhler zum 1. Vorstand und Jakob Eisenbeis jr. zum 2. Vorstand gewählt. Willi Single wurde
Kassier. Jakob Eisenbeis sen. wurde zum Ehrenvorstand und Christian Stoll sen. zum Ehrenmitglied ernannt.
 
In 2 jähriger
Bauzeit von 1967 – 1969 wurde, unter großen finanziellen Opfern und rund
4500 freiwilligen, unentgeltlichen Arbeitsstunden das heute bestehende Schützenhaus erbaut.
Es mussten Wasser- und Stromleitung von Frutenhof gelegt und Bauholz auf der Frutenhofer Sägmühle gesägt werden,
vom Fundament bis zum First wurde alles in Eigenarbeit geleistet.
 
1969 war es dann so weit. Das Schützenhaus konnte seiner Bestimmung übergeben werden!
Am 17. und 18. Mai konnte die Bevölkerung bei einem Tag der offenen Tür das Haus besichtigen und am 30. und 31.
August wurde mit einem Schützenfest die offizielle Eröffnung gefeiert. Dabei würdigten besonders die Vertreter des
Sportes, Manfred Wittig und  Friedrich Stock (MdL), diese idealen Leistungen eines solch kleinen Vereins.
 
1972 Vergleichswettkampf mit der Partnerstadt Courbevoie - FRA 1975 zum 50er vom WSchV 1975 zum 50er aus Forbach 1985 zum 60er aus Rielingshausen 1990er Gruppenbild vorm Schützenhaus 18.11.1992 Ehrung für 40jährige Mitgliedschaft 
  Ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte war das 50 jährige Jubiläum, das vom 8. - 10.August 1975 mit
Schützenfest und Preisschießen gefeiert wurde. Zahlreiche Ehrengäste konnten dazu begrüßt werden,
unter anderem Landesoberschützenmeister Oskar Hermann aus Heilbronn.
Sowie als Schirmherr Bürgermeister Wolf und der Sportkreisvorsitzende Manfred Wittig.
 
  Das
60 jährige Bestehen des Vereins wurde, verbunden mit einem Schützenfest, 1985 gefeiert.
Es war wieder ein großer sportlicher und finanzieller Erfolg.
 
21./22.09.1996 Einweihung neuer KK-Stand 21./22.09.1996 Einweihung neuer KK-Stand 21./22.09.1996 Einweihung neuer KK-Stand 2003 Renovierung 2003 Renovierung 2005 50 Meter Anlage 
1996 übergab Eugen Gruhler das Ruder an Peter Haas, welcher zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde.
Im gleichen Jahr konnte der
Neu- und Umbau der 50 Meter KK-Anlage fertig gestellt
und mit einem
großen Preisschießen eingeweiht werden. 

Auch die Wiedereinführung der jährlichen Schlachtplatte im Schützenhaus darf nicht unerwähnt bleiben. 

Unter der Federführung von
Jochen Lutz, Kurt Stoll und Rudolf Züfle konnte die lange ersehnte
Zulassung und Genehmigung für den
Großkaliberbetrieb erlangt werden.
Ebenfalls können der Einbau einer
Drehscheibenanlage auf 25 Meter für Pistole und die
grundlegende
Renovierung des Schützenhauses maßgeblich auf ihrem Konto verbucht werden.
   2005 Schlachtplatte 2005 Schlachtplatte 2005 Schützenhaus 2005 Frühschoppen am Sonntagmorgen  
 Im Jahr 2004 haben Kurt Stoll und Jochen Lutz die Geschicke des Vereins übernommen.
 
Im Spätherbst
2005 wurde erstmals eine Kirbe im Frutenhofer "Ziegelteich" veranstaltet.
Diese erfreute sich regem Zuspruch unter der Bevölkerung. Eine Wiederholung ist für die Zukunft angedacht!
  
 In den Jahren
2005 bis 2009 wurde das bestehende Gebäude um eine Luftdruck-Schießhalle mit zwölf vollelektronischen Ständen erweitert. Nach den Plänen des zweiten Vorsitzenden Jochen Lutz wurde in Eigenleistung der Mitglieder (ca. 12.000 ehrenamtliche Stunden) und mit finanzieller Unterstützung des Württembergischen Landessportbundes, sowie der Stadt Freudenstadt, ein stattliches Gebäude erstellt, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Die neue Halle ist seither der ganze Stolz des Vereins.

Um Jugendlichen aus dem Verein und aus den umliegenden Schützenvereinen eine optimale Ausbildung in den Disziplinen Gewehr und Pistole angedeihen zu lassen hat sich die SGi um ein
Talentzentrum Gewehr / Pistole beim Württembergischen Schützenverband beworben und den Zuschlag erhalten.
Das erste Training fand bereits Anfang März 2010 statt.

Die Instandhaltung und Verbesserung der Anlage ist die größte Herausforderung für die Zukunft des Vereins. Die Förderung der Jugend und die Pflege der Kameradschaft sind die wichtigsten Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Vereins. Ausschließlich mit guter Jugendarbeit und den daraus resultierenden sportlichen Erfolgen kann der Fortbestand der Schützengilde Grüntal-Frutenhof auch für die kommenden Generationen gesichert werden!
 
Aktueller Mitgliederstand: Rund 100 aktive und passive Mitglieder!